Blutdruckmessung -

auch für Katzen und Hunde eine wichtige Untersuchung

So wie der Mensch, können auch unserer geliebten Vierbeiner unter einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck leiden.

 

Besonders Katzen leiden häufig unter einem erhöhten Blutdruck (Hypertonie). Dieser ist oft Folge einer zugrunde liegenden Erkrankung (z. B. Schilddrüsenüberfunktion, Nierenunterfunktion, Diabetes, Herzerkrankungen).

Aber auch bei Hunden können Diabetes, Herzerkrankungen oder eine Cushing-Erkrankung zu Veränderungen des Blutdruckes führen.

 

Ein erhöhter Blutdruck kann unbehandelt schwere Folgeschäden an verschiedenen Organen verursachen (Augen, Nieren, Herz, Gehirn).

 

Daher ist die Blutdruckmessung auch in der Tiermedizin eine wichtige diagnostische Maßnahme. Die Messung hilft oft bei der Früherkennung von Krankheiten, da eine Erhöhung des Blutdruckes schon messbar ist, bevor andere Symptome einer verursachenden Erkrankung erkennbar sind. Aber auch bei der Therapiekontrolle chronisch erkrankter Patienten (Niere, Herz, Schilddrüse) leistet die Blutdruckmessung eine große Hilfe.

 

Die Messung des Blutdruckes ist mit wenig Aufwand verbunden, ist nicht schmerzhaft und wird von den Tieren gut toleriert, setzt aber ein paar Vorbereitungen voraus. Hierzu zählen die Durchführung vor jeglicher anderen Untersuchung, das Vermeiden des Aufenthaltes im Wartebereich und die ruhige Umgebung während der Untersuchung.

Dies kann es nötig machen, dass für die Untersuchung ein neuer Termin vereinbart werden muss, um diese Voraussetzungen zu schaffen.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Blutdruckmessung bei Hund und Katze wertvolle Informationen bei unterschiedlichen Erkrankungen liefern kann und auch als Routineuntersuchung (z.B. als „Alters-Check“) eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Untersuchungen darstellt.

© 2013 by Kleintierpraxis Dr. Manzel & Bähr

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